Verkaufen im WWW – flottes Verkaufstalent

Wer seine Produkte erfolgreich verkaufen möchte, sucht schon lange nicht mehr nur den Weg über das Ladengeschäft. Um einen möglichst hohen Absatz zu erreichen, ist der Onlineshop längst Pflicht.

Hamburg, Berlin, München: Das Internet sprengt die lokalen Grenzen für den Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen. Diesen Trend bestätigt die aktuelle Studie "E-Commerce in Deutschland", die ibi research an der Universität Regensburg durchgeführt hat. Dabei ist der elektronische Handel insbesondere eine Chance für kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Das Internet steht von Beginn an als ein wichtiger Vertriebskanal zur Verfügung. Dies steigert den Umsatz, erhöht die Kundenbindung, beschleunigt Vertriebsprozesse und senkt Kosten.

Damit sich der Verkaufserfolg im WWW einstellt, sollte der frischgebackene Shop-Betreiber einige Faktoren berücksichtigen. Vertrauen und Seriosität sind ausschlaggebend. Der Shop muss auf Anhieb einen guten Eindruck machen – sonst macht die Konkurrenz das Geschäft. Die ersten Sekunden überzeugen einen Besucher von der Shop-Seite – oder eben nicht. Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal: Benutzerfreundlichkeit. Wer im Netz einkauft, möchte es einfach haben und Zeit sparen. Nur wenn der Betreiber seinen Shop übersichtlich gestaltet und sich der Kunde sofort und vor allem mühelos zurechtfindet, verweilt er und schaut sich die Produkte näher an. Eine schlecht gestaltete, unübersichtliche Seite führt nicht selten dazu, dass der Besucher diese schnell wieder verlässt. Eine einfache Bedienung ist daher ein absolutes Muss. Ohne sie bekommt ein Shop erst gar keine Chance. Der Kunde muss sich jederzeit gut auf der Shop-Seite orientieren können und alle wichtigen Elemente wie beispielsweise Warenkorb, Suche, AGB im Blickfeld haben. Nur wenn sich der Nutzer gut aufgehoben fühlt und immer die Kontrolle über seine Bestellung behält, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er den Besuch der Seite oder den Bestellvorgang abbricht.

Klassiker im Angebot

Doch damit ist es nicht getan. Hat der Kunde aus dem Warenangebot eine Auswahl vorgenommen und nimmt die Bestellung auf, ist eine weitere Hürde zu meistern: das Bezahlverfahren. Untersuchungen zeigen, dass rund 40 Prozent aller Online-Shop-Kunden die Bestellung abbrechen, weil die bevorzugte Bezahlmöglichkeit nicht zur Verfügung steht. Aber welche Kombination von Bezahlverfahren verspricht dem Unternehmen den größten Erfolg? Es ist ratsam, möglichst alle gängigen Zahlungsverfahren anzubieten. Dazu zählen Klassiker wie Rechnung, Vorkasse, Nachnahme, Lastschrift
und Kreditkarte, immer öfter aber auch sogenannte E-Payment-Verfahren. Gerade jüngere Käufer schätzen neuere Verfahren wie PayPal, ClickandBuy oder T-Pay.

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