Miete statt Kauf
Kein eigener Server nötig
Das Prinzip ist einfach und überzeugend zugleich: Der Gründer erwirbt nicht die Software, sondern nutzt die bereits schlüsselfertigen Applikationen über einen externen Anbieter. Die Anschaffung zusätzlicher Hardware entfällt. Bezahlt wird ein monatlicher Mietpreis pro Anwendung und Mitarbeiter. Das macht die IT-Kosten transparent, das Budget besser kalkulierbar und schafft zudem mehr Spielraum für weitere Investitionen. Ein wichtiger Aspekt, gerade in der Gründungsphase. Laut Prognose der Marktforscher von Gartner verstärkt sich derzeit der Trend in Richtung On-Demand-Modelle deutlich. Zu dieser Entwicklung trägt nicht zuletzt auch die Finanzkrise bei. Ein Grund: Viele Firmen sehen in Mietmodellen die Möglichkeit, ihre IT-Ausgaben zu reduzieren. Neun von zehn wollen mit SaaS gerade in Zeiten klammer IT-Budgets Kosten sparen. Die Analysten sagen daher sogar eine Verdopplung des SaaS-Marktes bis 2012 auf weltweit 14,8 Millarden Dollar voraus.
"Mit dem Leasingmodell setzt sich auch im Softwarebereich ein Konzept durch, das im Gründungsumfeld bereits im Bereich der Unternehmensfinanzierung stark vertreten ist", sagt Jessica Salm-Wunder, bei der Deutschen Telekom zuständig für IT-Services in kleinen Unternehmen (Very Small Enterprises, VSE).



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