Wer sich selbständig macht, hat mit sich und seinem Unternehmen viel vor. Doch nur wer sich konkrete Ziele setzt und diese konsequent hinterfragt, behält auch den Überblick.
Unternehmensberater Oliver Arntz rät allen jungen Unternehmern, unbedingt zu Beginn ihrer Selbständigkeit einen Businessplan zu erstellen – auch wenn sie keine Bankfinanzierung benötigen. "Mit einem Businessplan ist man gezwungen, sich einmal gründlich Gedanken über sein Konzept zu machen", so der Berater: Wie viel Geld benötige ich tatsächlich in den ersten zwei Jahren? Welchen Umsatz erwarte ich? Wie viele Kunden benötige ich, um diesen Umsatz zu generieren? Wie hoch ist die Gewinnmarge bei einer bestimmten Anzahl von Kunden Monatliche Aufstellungen über Umsätze und Kosten helfen, die Einnahmen und Ausgaben im Griff zu behalten. Neben den harten Zielen, die meist mit Zahlen zu tun haben, nennt der Unternehmensberater auch weiche Ziele: Welches Marktprofil will ich erreichen – will ich ein Premiumanbieter oder ein günstiger Discounter sein? Wie genau soll mein Kundenstamm aussehen? Welche Leistungen will ich anbieten?
Pläne können sich verändern
Ob harte oder weiche Ziele: Wer einmal eine Planung aufgestellt hat, muss sich nicht sklavisch daran halten. Nur wenn sich die Gegebenheiten ändern oder die Ziele trotz aller Anstrengungen nicht zu erreichen sind, muss man als Unternehmer auch den Mut haben, vom einmal einschlagenen Pfad abzuweichen und sein Ziel zu modifizieren – oder auch seine Geschäftsidee komplett aufzugeben.
Nur wer wagt, gewinnt
Autorin: Sabine Olschner
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