Wie ein frisch gebackener Ingenieur auf die Idee kam, Windkraftanlagen mit Türmen aus Holz statt aus Stahl zu bauen und wie aus dieser Idee ein Unternehmen entstand – die TimberTower GmbH.
Die Idee
Gregor Prass, selbständiger Bauingenieur, erkannte als Erster aus der Windkraftbranche die Vorteile von Holz: Holz ist das perfekte Material, da es hohe Kräfte aufnehmen kann, zudem billig, leicht verfügbar und auf der ganzen Welt verarbeitbar ist. Er beschloß, seine Idee unternehmerisch zu verwerten und ein neues Unternehmen zu gründen. Zur kaufmännischen Unterstützung holte Prass seinen langjährigen Bekannten Sandro Mainusch, Dipl.-Kaufmann, mit ins Boot.
Die Finanzierung
Nachdem wichtige Kontakte zu Herstellern von Windkraftanlagen geknüpft waren, ging es zur größten Hürde des Projekts: Der Finanzierung. Prass holte sich für die Erstellung des Businessplans Hilfe bei einem ihm bekannten Unternehmensberater, Holger Giebel. Dieser wiederum beteiligte sich u.a. an dem Businessplanwettbewerb StartUp-Impuls. Zwei Monate später wurden die TimberTower-Gründer, wie sie sich inzwischen nennen, von der Sparkasse Hannover und hannoverimpuls mit dem Klimaschutzpreis und dem dritten Platz für die beste Geschäftsidee ausgezeichnet.
Die Gründung
Ein Monat später wurde das Unternehmen der Gründer offiziell in Hannover als GmbH gegründet. Damit war die drei Mann starke TimberTower GmbH ins Leben gerufen. Kurze Zeit später wurde der Webauftritt des Unternehmens online geschaltet (www.timbertower.de). Weitere wertvolle Kontakte zu potenziellen Kunden und Kapitalgebern knüpfte die GmbH auf der Hannover Messe 2008. Die nächste große Herausforderung wird die Serienanfertigung des Holzturmes sein.
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