Sie benötigen eine neue Geschäftsidee? Sie wollen sich umorientieren? Ihnen fallen keine neuen Akquisestrategien ein? Versuchen Sie es doch mal mit Mind Maps. Die Visualisierung Ihrer Ideen hilft Ihnen, Ihre Gedanken zu strukturieren und Zusammenhänge zu erkennen.
Mittlerweile gibt es für das Erstellen von Mind Maps sogar Computerprogramme, Doch für den ersten Kontakt mit der "Gedankenlandkarte" genügt zunächst ein Blatt Papier.
Die Grafik zeigt es: Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und schreiben Sie das zentrale Thema, das Sie behandeln möchten, in die Mitte. Malen Sie einen Kreis um das Thema, um es einzufassen. Nun lassen Sie von dem zentralen Punkt aus Hauptäste wachsen, von denen wiederum Unteräste abgehen. Diese können auch wieder verknüpft werden und einen Gedankenkomplex bilden. So können Sie alle Ideen, die Ihnen zu Ihrem Thema einfallen, wie in einem Netz oder einem Baum darstellen. Wichtig: Auf jedem Ast steht immer nur jeweils ein Schlüsselwort. Überflüssige Füllwörter werden vermieden.

Im Gegensatz zum Brainstorming, bei dem Ideen zunächst unsortiert produziert werden, um dann in eine Ordnung gebracht zu werden, gliedert man beim Mind Mapping seine Gedanken von Beginn an.
Mit Hilfe der Technik kann ein potenzieller Gründer sich beispielsweise über seine Stärken und Schwächen klar werden und herausfinden, was ihn überhaupt an der Selbständigkeit reizt. Auch Zeitpläne lassen sich durch Mind Mapping erstellen. Anhand der Mind Map bekommt man ein Gefühl dafür, welcher Zeitrahmen und welcher Vorlauf für alle Aktionen notwendig sind. Auch vor Gesprächen mit Banken, Steuerberatern oder Behörden kann eine Mind Map hilfreich sein.
Und auch Businesspläne lassen sich mit Hilfe einer Mind Map erstellen. In einer ersten Version könnten Zielgruppen, Finanzierung, Positionierung oder Marketing stehen. In ausgefeilteren Mind Maps kann man dann im Detail auf die einzelnen Punkte eingehen und zum Beispiel Marketing, Finanzierungs- oder Strategiepläne erstellen.
Wer sich das erste Mal mit Mind Maps beschäftigt, wird sie vielleicht als unübersichtlich, konfus und verschachtelt empfinden. Doch die Inhalte sind sehr wohl strukturiert und geordnet. Da nur Schlüsselwörter und keine ganzen Sätze benutzt werden, werden Assoziationen erzeugt, Eindrücke, Gefühle und Ideen miteinander verknüpft, die zu ganz neuen Ergebnisse führen.
Dies ist eine Kurz-Zusammenfassung eines Beitrags aus StartingUp. Als Abonnent können Sie die gesamte Artikel-PDF kostenlos im Digitalen Heftarchiv abrufen. >>> Weiter
<<< zurück







StartingUp abonnieren