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Etikettentücher als Bestseller

Die holländische Gründerin Jolanda van Kolfschoten-Wagenaar erzählt auf ihrer Homepage die Entstehungsgeschichte von Label-Label: "Meine Kinder spielten immer lieber mit den Etiketten ihrer Spielsachen als mit den Spielsachen selbst. Außerdem gingen sie gern mit einem vertrauten (Duft-)Tuch schlafen. Oma hat dies dann damals zum ersten Geburtstag meiner ältesten Tochter in einem Tuch mit Textiletiketten zusammengefasst. Seither ist das Tuch ihr Trosttuch und einfach ein schönes Spielzeug. Das Tuch dient auch als Schlafsack für die Kuscheltiere, Reinigungstuch zur Nachahmung von Mama, Handtuch für die Puppen usw. Es gab viele Reaktionen auf das Etikettentuch und so entstand die Idee, es in Produktion zu bringen."

Die Holländerin hat gleich nicht nur ein Gewerbe angemeldet, sondern gleichzeitig auch sich selbst als Ausstellerin auf der Fachmesse Kind+Jugend in Köln. So hatte sie den notwendigen Druck, um das Produktdesign zu entwickeln und die erste Auflage herzustellen, die in Deutschland durch Heimarbeiter und Werkstätten für Behinderten genäht wurde. Die Nachfrage auf der Messe war dann viel größer als erwartet. Nachdem Sie ihre Etikettentücher zuerst in den Beneluxländern verkaufte, hat die Firma mittlerweile Vertriebspartner in 17 Ländern. Durch die Gewinnung von Distributoren in Deutschland und Japan kann wahrscheinlich bald die Marke von 100.000 verkauften Tüchern pro Jahr geknackt werden. Dann kann Jolanda hoffentlich auch von ihrer Idee leben.

Autor: Burkhard Schneider

www.label-label.com

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