GRÜNDERINNEN
Coaching-Unternehmerin
GRÜNDERINNEN

Sabine Kistler, Schauspielerin, war 38 Jahre alt, als sie vor dem Neuanfang ihres Lebens stand. Lesen Sie von ihrem Weg in die Selbständigkeit – von der Theaterbühne zum Coach.

Der Neuanfang

Hinter Sabine Kistler lagen ein Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, eine Schauspielausbildung und acht Jahre durchgehendes Spielen auf Theaterbühnen in Deutschland und Österreich. Vor ihr lag Ungewissheit. Eine Sehnsucht nach tiefgehender Auseinandersetzung mit Menschen war in ihr gewachsen und trieb sie an. „Ich hatte eine schwere Krise durchlaufen, weil ich das Schauspielerdasein zunehmend als fremdbestimmt und unbefriedigend empfand", beschreibt Sabine Kistler den Ausgangspunkt für die Wende in ihrem Leben. Schließlich gab sie ihr Festengagement als Schauspielerin auf und begann eine Ausbildung zur Psychotherapeutin in Österreich, unterrichtete währenddessen Schauspiel und gab erste Seminare bei Unternehmen, in Schulen und auch in der Psychiatrie.

Der Schritt in die Selbständigkeit

Nach und nach spürte sie dabei zunehmend, dass sie Menschen auch im Einzelprozess alleine und selbständig coachen wollte. Kurze Zeit später war es soweit: Sie wagte den Schritt von der Schauspielerin zur selbständigen Coach-Frau. „Der Weg zur Coach-Frau ist oft ein längerer Lebensweg, wie mein eigener Werdegang zeigt", sagt Sabine Kistler. Heute coacht sie Menschen in Krisen, Arbeitslose oder auch Schauspieler und sie arbeitet mit angehenden Unternehmern in einer Ideenwerkstatt. Ihr wichtigster Tipp: „Angehende Coaches brauchen Kompetenz. Sie sollten sich laufend fortbilden und für Supervision sorgen. Zudem sollte man mit vielen Menschen über die Geschäftsidee reden und von dem Feedback lernen."

von Georg von Stein

Die Stories weiterer Gründerinnen können Sie als Abonnent kostenlos im Digitalen Heftarchiv abrufen. >>> Weiter

Social Networks

<<< zurück